TAG 2

Hm 2316 (700schieben/tragen)  T 5h 58min  A 10,9   M 106km/h????  D 64,9km

Nach einen ausreichenden Frühstück verliessen wir um 8. 45 Uhr das Brünnsteinhaus. Knackig ging's abwärts nach Kiefersfelden. Oh Schei...., unten bemerkte ich das oben noch meine Trinkflasche ist. Weder Peter noch ich wollten uns diese zusätzlichen Höhenmeter antun. Kurzum, ich kaufte in Kiefer eine neue Powerparflasche die mit ekligen orangen Zeug gefüllt war. Gegen 10.00 beradelten wir österreichischen Boden. Am Inn entlang nach Kufstein/Sparchen dem Einstig ins Kaisertal. Irgendwo hab ich mal gelesen das es 247 Stufen hinauf sein sollen. Ich zählte gut über 300. Als sich dann der wilde Kaiser so nah vor uns zeigte, wusste ich das es sich lohnen würde, diese schwere Königsetappe einzubauen.

Wir biken (unerlaubterweise:-) bis zum Anton Karg Haus. Dort gönn ich mir einen Milchkaffee, Peter sich eine Apfelschorle, wir bemitleideten die ganzen Wanderer die sich diesen langen Hatscher antaten. Mitleid hatten die Bergwanderer mit uns als wir die 600 Hm zum Stripsenjochhaus hinaufschoben. Um 13.00 warma dann do. Ungläubig beäugten uns das ganze Bergwandervolk an der Strips als wir mit unseren Mountainbikes auftauchten. Nach kurzer Rast ging's hinab nach Griesenau. Der obere Streckenverlauf, direkt unterm Predigtstuhl und Totenkirchl ist wohl einer der interesantesten Singltrails in gesamten Alpenraum.

Es kam wieder so ein bisschen Transalpfeeling auf. Von Griesenau bis Erpendorf waren es doch noch 20 km. Langsam schwanden die Kräfte, wir hatten aber noch laut Hinweistafel 943 Hm vor uns. Augen zu und durch, Peter und ich gerieten abwechselnd in einen Erschöpfungszustand. Zu aller Freude fing  ich mir 15min vorm Ziel noch einen Platten ein.

 Um 18.30 Uhr trafen wir am Straubinger Haus ein. Zu allen entsetzen bestätigten sich wieder unsere Vorurteile gegenüber österreichischen Hüttenpersonal. Auf unsere Frage ob sie eine Dusche haben, bekamen wir die Antwort : Ja, aber die können wir als Tagesgäste nicht benutzen." Obwohl Peter Ihr 5 Euro anbot meinte Sie, sie müsse da konsequent bleiben weil sonst jeder daher käme. Wir machten dann wohl eine mittlere Sauerei im Waschraum was sich aber leider nicht verhindern lies. Das Essen war in Ordnung.

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