Tag 3

Fellhorn-Winkelmoos-Unken-Hirschbichl

Hm 2069  T 5.16h  A 8,7km/h  D62,5km  M59,4km/h

Das Frühstück war wie erwartet, zwei Scheiben Brot ein Stück Butter und Marmelade. Großzügig bekamen wir eine zweite Tasse Kaffee und das für 5.20 Euro. Danke! 

Die Abfahrt nach Seegatterl war teilweise steil, aber insgesamt fad auf der Forststraßen durch den Wald. Endlich unten angekommen fuhren wir zur Winkelmoosalm hinauf. Dort angekommen waren wir etwas enttäuscht über die Landschaft, nichts besonderes. Es fehlten einfach die Felsen. Jetzt begann unsere Schnitzeljagd, nach Unken. Der landschaftlich schöne Weg durch eine Klamm, bescherte uns zuerst einige Steilstücke. Dann eine unfahrbare Schlammstrecke, die uns zum Umkehren zwang. Das bedeutete wir mußten wieder 100 HM hochfahren. Endlich hatten wir Unken erreicht und konnten Mittag machen. An einem Brunnen gegenüber einem Metzger versuchten wir unsere Räder wieder fahrbar (sauber) zu machen. Innerhalb kurzer Zeit war der ganze Brunnen von MB umringt die ihre Wasservorräte auffüllten. Wir mittendrin total verdreckt aber zufrieden. Zu unserem Glück kamen keine Einheimischen vorbei, die uns sonst sicher gesteinigt hätten. Der weitere Weg war dann eine echte Schnitzeljagd. Trotz oder aufgrund von Mosers Wegbeschreibung war es schwer den richtigen Weg zu finden. Meine Kondition ließ wieder mal nach, so das ich etwas zurückhing. Wir hatten zwischendrin einen Münchner getroffen, der mit den Markus vorne wegfuhr.

 

Dann überholten uns noch eine ganze Gruppe samt Tandem. Ich brauchte eine Pause, zum Glück, wie sich rausstellte. Den diese Gruppe kannte die Schlüsselstelle, den eigentlich nicht sichtbaren Weg über eine Wiese und zeigte uns diesen. Der Münchner war etwas zu schnell gewesen und wird vermutlich die Reiter Alpe an diesem Tag nicht umrunden. So ging es weitere 100 HM schieben und tragen. Die größte Problemstelle wurde uns durch eine andere MB Gruppe etwas erleichtert, die uns die Räder hochtrug, sehr angenehm. Vielen Dank !!

Wir folgten ihnen über eine matschige Wiese ganz nach Mosers Führer, kurz darauf entdeckten wir das wir uns das Matschspringen ersparen hätten können, wenn wir einfach den daneben verlaufenden Weg genommen hätten. Dann fuhren wir wieder bis auf 813 HM runter. Bis zu einer Kapelle, wo wir den letzten Anstieg des Tages begannen. Vor uns fuhr die Gruppe, die uns beim Übergang geholfen hatte. So das mein „Jagdfieber“ mich zu größeren Anstrengungen zwang. Markus brauchte noch etwas, bis er seinen Rhythmus fand. So das ich alleine weiterfuhr.

                       

Bei der zweiten Pause überholte ich die Führenden der anderen Gruppe, nachdem ich vorher schon das MB - Tandem überholt hatte. Zum Glück sagte mir mein Höhenmesser das es nicht mehr weit sein konnte und fünf Minuten später war der höchste Punkt erreicht. Von nun an ging es bergab.

Nach kurzer Zeit hatten wir das Gasthaus Hirschbichl erreicht. Wieder eine österreichische Gastronomie aber oh Wunder. Eine privat geführte Hütte und das Bemühen bzw. eine Dusche waren da. Die Welt war in Ordnung bis ich bemerkte das ich meine Hose, Socken und meine Unterhose im Brünnsteinhaus liegen gelassen hatte. Nun gut, so saß ich halt in kurzen Hosen und ohne Socken beim sonnen. Wo Dutzende von MB vorbeifuhren unter anderem der Hackl Schorsch mit cooler Sonnenbrille aber ohne Helm.

Nach einem sehr guten Abendessen setzten wir uns zu einer Partie Schach zusammen, die ich relativ schnell verlor. Ich wollte gerade todmüde ins Bett gehen als sich eine Gruppe aus Neumarkt sich zu uns setzte. Die waren guter Dinge und bestens ausgerüstet mit Rotwein und Chips und guter Laune. Nach dem zweiten Glas Rotwein mußte ich ins Bett gehen sonst wäre ich am Tisch eingeschlafen.   

                 

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